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Webseite umziehen
Ein Anbieterwechsel ist keine große Sache, wenn man weiß, was man braucht. Unangenehm wird er nur an einer Stelle, und die klärt man am besten vorher.
Was du brauchst
Drei Dinge, und keines davon ist kompliziert. Nur beschaffen muss man sie.
- Zugang zur Domain. Also zu dem Konto, in dem deinbetrieb.de registriert ist. Und den AuthInfo-Code, ein Kennwort, mit dem der Umzug beantragt wird.
- Zugriff auf die E-Mail-Postfächer. Kennwörter oder wenigstens der Zugang über einen Browser, damit die Inhalte kopiert werden können.
- Die Inhalte, die bleiben sollen. Texte, Bilder, Referenzen. Wenn du keinen Zugriff auf das alte System hast, geht das auch über die veröffentlichte Seite.
Was du nicht brauchst: die Zustimmung deines alten Anbieters. Ein Anbieterwechsel ist dein Recht, nicht seine Gefälligkeit.
Der häufigste Stolperstein
Die Domain läuft auf die Agentur, nicht auf dich
Das kommt oft vor und ist meist keine böse Absicht. Irgendwann hat jemand die Domain „mal schnell mitregistriert“, und niemand hat darüber nachgedacht. Unangenehm wird es erst beim Wechsel: wer als Inhaber eingetragen ist, verfügt über die Adresse.
Prüfen kannst du das selbst über eine Whois-Abfrage bei der Denic, für .de-Domains. Steht dort nicht dein Name, sprich es früh an, freundlich und schriftlich. Hast du die Domain bezahlt, hast du Anspruch darauf, dass sie auf dich übertragen wird. Mit der Rechnung in der Hand geht das meist ohne Streit. Sperrt sich ein Anbieter dauerhaft, hilft bei .de-Domains die Denic weiter.
Wie der Umzug abläuft
- Bestand aufnehmen. Welche Domain, welche Postfächer, welche Adressen kennt Google. Wir sehen uns die alte Seite an.
- Zugänge beschaffen. AuthInfo-Code anfordern, Zugriff auf die Postfächer klären. Das ist der Schritt, der Zeit braucht, weil ein Dritter mitspielen muss.
- Neue Seite bauen. Während die alte weiterläuft. Du bekommst einen kostenlosen Erstentwurf, bevor etwas verbindlich wird.
- Postfächer vorbereiten. Dieselben Adressen auf dem neuen Server einrichten, Inhalte kopieren. Noch nichts umgeschaltet.
- Weiterleitungen festlegen. Für jede alte Adresse, die Google kennt, eine dauerhafte Weiterleitung auf die passende neue Seite.
- Umschalten. Die Domain zeigt auf die neue Seite, die Postfächer auf den neuen Server. Für Besucher passiert das unsichtbar.
- Nachlaufen. Ein paar Tage lang bleibt das alte Postfach erreichbar, damit nichts verloren geht, was noch unterwegs war.
E-Mail: der Teil, bei dem Vorsicht zählt
Eine Webseite kann einen Tag holprig laufen und niemand merkt es. Eine verlorene E-Mail ist ein verlorener Auftrag. Deshalb in dieser Reihenfolge:
- Erst die neuen Postfächer einrichten, mit denselben Adressen.
- Dann die Inhalte kopieren, nicht verschieben.
- Dann umschalten.
- Erst danach das alte Postfach löschen, und auch das nicht am selben Tag.
Lösch das alte Postfach nie, bevor du geprüft hast, dass alles angekommen ist. Das ist der einzige Schritt in diesem ganzen Ablauf, der sich nicht rückgängig machen lässt.
Warum Weiterleitungen wichtig sind
Wenn deine alte Seite mehrere Unterseiten hatte, kennt Google deren Adressen, und vielleicht verlinkt ein Branchenverzeichnis oder ein Lieferant direkt darauf. Heißen die Adressen nach dem Umbau anders und leitet nichts weiter, laufen all diese Verweise ins Leere, und die Sichtbarkeit, die die alte Seite über Jahre aufgebaut hat, ist verloren.
Eine dauerhafte Weiterleitung kostet eine Zeile und ist der Unterschied zwischen „neue Seite, gleiche Sichtbarkeit“ und „bei null angefangen“. Mehr dazu unter alte Webseite modernisieren.
Was der Umzug bei uns kostet
Nichts extra. Der Umzug von Webseite, Domain und E-Mail-Postfächern ist in jedem Paket enthalten. Es fallen nur die Einrichtung und der Monatsbeitrag an, siehe Preise.
Häufige Fragen
Was brauche ich, um meine Webseite umzuziehen?
Den Zugang zur Domain samt AuthInfo-Code beim bisherigen Registrar, Zugriff auf die E-Mail-Postfächer und die Inhalte, die du behalten willst. Das ist alles. Für die Domain reicht ein Anbieterwechsel-Auftrag.
Was ist ein AuthInfo-Code?
Ein Kennwort, das beweist, dass du über die Domain verfügen darfst. Du forderst es beim bisherigen Anbieter an, gibst es beim neuen ein, und die Domain zieht um. Der bisherige Anbieter muss es dir herausgeben.
Ist meine Seite beim Umzug offline?
Nein. Die neue Seite wird fertig gebaut, während die alte weiterläuft. Umgeschaltet wird erst, wenn du freigibst. Auch E-Mail läuft durchgehend, wenn die Postfächer vor dem Umschalten eingerichtet sind.
Was, wenn die Domain auf meine alte Agentur läuft?
Das ist der häufigste Stolperstein. Du hast Anspruch darauf, dass sie auf dich übertragen wird, wenn du sie bezahlt hast. Mit der Rechnung in der Hand geht das meist ohne Streit. Sperrt sich der Anbieter, kann die Denic bei .de-Domains helfen.
Verliere ich beim Umzug meine E-Mails?
Nicht, wenn die alten Postfächer vor dem Umschalten kopiert werden. Deine Adressen bleiben dieselben, weil sie an der Domain hängen. Wichtig ist nur, das alte Postfach nicht zu löschen, bevor alles angekommen ist.
Wie lange dauert ein Domainumzug?
Der technische Teil ist meist innerhalb eines Tages erledigt. Länger dauert regelmäßig das Beschaffen der Zugänge beim alten Anbieter. Deshalb fangen wir damit an und nicht damit auf.
Kostenloser Erstentwurf, unverbindlich
Du bekommst deine Webseite programmiert zu sehen, bevor du etwas zahlst. Gefällt sie dir nicht, ist die Sache damit beendet.
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