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Kostenlose Webseite: was sie wirklich kostet

Es gibt kostenlose Webseiten, und manche sind eine vernünftige Wahl. Bezahlt wird trotzdem, nur nicht mit Geld. Hier steht, mit was.

Vorweg, damit hier keine Verwirrung entsteht

Eine Webseite bei Jalveo ist nicht kostenlos

Kostenlos ist bei uns der Erstentwurf: du bekommst deine Webseite programmiert zu sehen, bevor ein Vertrag zustande kommt und bevor du zahlst. Die Webseite selbst kostet Einrichtung und einen Monatsbeitrag. Die Beträge stehen offen unter Preise.

Wenn du also einen dauerhaft kostenlosen Auftritt suchst, sind wir der falsche Anbieter. Diese Seite hilft dir trotzdem weiter: sie rechnet durch, was die Gratis-Angebote kosten, damit du die Entscheidung mit offenen Augen triffst.

Wer kostenlose Webseiten anbietet

Große Baukastenanbieter haben durchweg ein Gratis-Angebot: eine eingeschränkte Fassung ihres Werkzeugs, mit der man dauerhaft online sein kann. Das ist kein Trick, es ist ein Geschäftsmodell. Sie rechnen damit, dass ein Teil der Nutzer später zahlt oder dass die Werbung auf den Seiten sich lohnt.

Womit du stattdessen bezahlst

Mit Werbung auf deiner eigenen Seite

Bei den meisten Gratis-Angeboten steht ein Hinweis auf den Anbieter auf der Seite, oft als Balken am Rand oder in der Fußzeile. Für einen Verein ist das egal. Für einen Handwerksbetrieb, der ein Angebot über 20.000 Euro abgeben will, sieht es aus wie „ich habe nichts investiert“.

Mit einer Adresse, die nicht dir gehört

Eine eigene Domain kostet Geld, deshalb gibt es sie im Gratis-Tarif meist nicht. Die Adresse heißt dann etwa deinbetrieb.anbietername.de. Das ist schlechter zu merken, schlechter vorzulesen und schlechter auf eine Visitenkarte zu drucken. Und du kannst sie nicht mitnehmen: baust du später um, ist die alte Adresse verloren.

Mit dem Verzicht auf eigene E-Mail-Adressen

Ohne eigene Domain gibt es kein info@deinbetrieb.de. Du schreibst weiter von einer Freemail-Adresse, und das fällt bei geschäftlicher Post auf.

Mit begrenzter Sichtbarkeit

Suchmaschinenoptimierung heißt zu einem großen Teil: Aufbau, Überschriften, Ladezeit, Strukturdaten. Im Gratis-Tarif ist davon wenig einstellbar. Du kannst Texte eintippen, aber die Struktur gibt die Vorlage vor, und mit ihr tausende andere Seiten dieselbe.

Mit deiner Arbeitszeit

Das ist der größte Posten, und der einzige, den fast niemand einrechnet. Vorlage aussuchen, Bilder zuschneiden, Texte schreiben, auf dem Handy zurechtrücken, Impressum zusammensuchen. Wer zwei Wochenenden dafür braucht und seine Stunde mit 50 Euro ansetzt, hat 1.600 Euro ausgegeben für eine Seite, die aussieht wie eine Vorlage.

Mit dem Rechtsrisiko

Impressum und Datenschutzerklärung sind bei einer geschäftlich genutzten Seite Pflicht und müssen aktuell sein. Ein Baukasten liefert dir dafür höchstens einen Textgenerator; ob das Ergebnis zu den Diensten passt, die du eingebunden hast, prüft niemand. Verantwortlich bist du.

Mit Abhängigkeit

Ändert der Anbieter seine Preise, seine Bedingungen oder stellt er den Gratis-Tarif ein, hast du zwei Möglichkeiten: zahlen oder neu bauen. Und weil sich eine Baukastenseite nicht exportieren lässt, heißt neu bauen wirklich: von vorn.

Ein Gratis-Angebot ist die richtige Wahl, wenn …

Das gehört genauso dazu, und wir schreiben es hin, obwohl wir davon nichts haben:

Kauf dir wenigstens die eigene Domain

Wenn du beim Gratis-Baukasten bleibst: kauf trotzdem deine eigene Domain und richte sie auf die Seite. Damit gehört dir die Adresse, und ein späterer Umbau kostet dich nicht die Sichtbarkeit, die du in der Zwischenzeit aufgebaut hast.

Was bei uns kostenlos ist

Der Erstentwurf. Du bekommst deine Webseite programmiert und anklickbar zu sehen, bevor ein Vertrag zustande kommt. Du zahlst dafür nichts, und es entsteht daraus keine Zahlungs-, Abnahme- oder Fortsetzungspflicht. Das steht so in unseren AGB, § 2. Gefällt dir der Entwurf nicht, ist die Sache beendet.

Der Ablauf steht unter Kostenloser Erstentwurf. Was danach kostet, unter Preise.

Häufige Fragen

Ist eine Webseite bei Jalveo kostenlos?

Nein. Kostenlos ist der Erstentwurf: du bekommst deine Webseite programmiert zu sehen, bevor ein Vertrag zustande kommt und bevor du zahlst. Die Webseite selbst kostet Einrichtung und einen Monatsbeitrag, alle Beträge stehen offen auf der Preisseite.

Was kostet eine kostenlose Webseite wirklich?

Meist Werbung des Anbieters auf deiner Seite, eine Adresse mit fremdem Namen darin, begrenzte Suchmaschinenoptimierung, keine eigenen E-Mail-Adressen und vor allem deine Arbeitszeit. Rechtstexte bleiben zusätzlich deine Verantwortung.

Wann ist ein Gratis-Baukasten die richtige Wahl?

Für Vereine, Hobbyprojekte, kurzfristige Aktionen und für Betriebe, bei denen gerade wirklich kein Budget da ist. Eine selbst gebaute Seite ist besser als keine Seite.

Kann ich später von einer kostenlosen Seite wechseln?

Ja, aber die Seite wird neu gebaut. Baukastenseiten lassen sich technisch nicht in ein anderes System überführen. Inhalte lassen sich übernehmen, und eine eigene Domain kann umziehen.

Kostenloser Erstentwurf, unverbindlich

Du bekommst deine Webseite programmiert zu sehen, bevor du etwas zahlst. Gefällt sie dir nicht, ist die Sache damit beendet.

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